Wolfgang Skischally erklärt die besonderen Herausforderungen elektromagnetischer Belastungen in Mehrfamilienhäusern.
Mehrfamilienhäuser stellen aus baubiologischer Sicht eine besondere Situation dar. Wolfgang Skischally beobachtet, dass sich die Belastungen aus mehreren Wohnungen summieren und gegenseitig beeinflussen. WLAN-Router aus Nachbarwohnungen, gemeinsame Stromleitungen in Wänden, Trafostationen im Kellerbereich oder DECT-Telefone im Nebenzimmer – all das prägt die elektromagnetische Umgebung. Anders als im Einfamilienhaus kann man diese Quellen nicht einfach kontrollieren oder abschalten. Die Optimierung der eigenen Situation erfordert daher andere Strategien als im freistehenden Haus.
In Mehrfamilienhäusern teilen sich viele Menschen einen begrenzten Raum. Wolfgang Skischally erklärt, dass dies auch bedeutet, dass elektromagnetische Felder aus verschiedenen Quellen zusammenwirken. Was der Nachbar in seiner Wohnung betreibt, wirkt sich auf die Belastungssituation der eigenen vier Wände aus – und umgekehrt. Diese gegenseitige Beeinflussung ist in Mehrfamilienhäusern unvermeidlich und erfordert einen differenzierten Umgang. Wellness Sanofit in Widnau misst regelmäßig in Wohnungen und kennt die typischen Belastungsmuster. Wichtig ist zu verstehen: Nicht alles lässt sich beeinflussen, aber vieles kann dennoch optimiert werden. Die Kunst besteht darin, realistische Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen.
WLAN aus Nachbarwohnungen
Die hochfrequente Belastung durch WLAN ist in Mehrfamilienhäusern ein Dauerthema. Wolfgang Skischally misst in städtischen Wohnungen regelmäßig zehn oder mehr WLAN-Netze gleichzeitig.
Viele Netze, permanente Belastung
In dicht besiedelten Mehrfamilienhäusern überlagern sich die WLAN-Signale zahlreicher Nachbarn. Skischally erklärt, dass die eigene Abschaltung des Routers nachts zwar die selbst verursachte Belastung eliminiert, aber an der Belastung durch Nachbar-WLAN nichts ändert. In manchen Wohnungen misst die Wellness Sanofit GmbH auch nachts erhebliche hochfrequente Belastungen, die ausschließlich von Nachbarwohnungen stammen. Diese Situation ist rechtlich kaum zu beeinflussen, denn jeder Mieter hat das Recht, WLAN zu nutzen.
Was man selbst tun kann
Obwohl Nachbar-WLAN nicht abgeschaltet werden kann, gibt es Handlungsspielraum. Wolfgang Skischally empfiehlt, den Schlafplatz möglichst weit von gemeinsamen Wänden zu positionieren. Außenwände sind meist weniger belastet als Wände, hinter denen Nachbarwohnungen liegen. In manchen Fällen kann auch eine Abschirmung der Wand zum Nachbarn sinnvoll sein, wenn die Belastung besonders hoch ist. Solche Maßnahmen sind aufwendiger als im Einfamilienhaus, aber möglich.
Wolfgang Skischally über gemeinsame Stromleitungen in Wänden
Mehrfamilienhäuser haben oft Stromleitungen, die mehrere Wohnungen versorgen und durch gemeinsame Wände verlaufen. Skischally erklärt die Konsequenzen.
Steigleitungen und Verteilungen
In vielen Mehrfamilienhäusern verlaufen die Hauptsteigleitungen durch alle Etagen. Wolfgang Skischally misst in Wohnungen, deren Schlafzimmer an solchen Steigleitungen liegen, oft erhöhte magnetische Felder. Der Strom, den alle Wohnungen im Haus verbrauchen, fließt durch diese Leitungen – und je nach Verbrauch schwanken die Felder. Besonders nachts, wenn in anderen Wohnungen viele Geräte laufen, können diese Felder relevant werden. Wellness Sanofit empfiehlt in solchen Fällen, das Bett von der betroffenen Wand wegzurücken.
Nachbars Verbrauch, eigene Belastung
Eine weitere Besonderheit ist, dass der Stromverbrauch des Nachbarn die eigene Belastung beeinflussen kann. Wolfgang Skischally erklärt, dass elektrische Geräte in der Nachbarwohnung Felder erzeugen, die durch gemeinsame Wände in die eigene Wohnung gelangen. Wer direkt hinter der Wand liegt, an der der Nachbar seinen Fernseher oder seine Waschmaschine betreibt, ist diesen Feldern ausgesetzt. Diese Situation lässt sich nur durch Abstand oder Abschirmung verbessern.
Trafostationen und Kellerräume
In vielen Mehrfamilienhäusern befinden sich Trafostationen oder Hauptstromverteiler im Keller. Skischally erklärt, warum das für Erdgeschosswohnungen relevant sein kann.
Belastung von unten
Wohnungen im Erdgeschoss können durch Trafostationen oder Hauptverteiler im Keller belastet werden. Wolfgang Skischally misst in solchen Fällen erhöhte magnetische Felder, die durch die Decke nach oben gelangen. Besonders kritisch ist die Situation, wenn das Bett direkt über dem Traforaum steht. In einem dokumentierten Fall berichtete ein Kunde, dass er in eine Wohnung eingezogen war, die direkt über einem Trafohaus lag – eine Situation, die erst durch eine Messung von Skischally klar wurde.
Rechtliche Grenzen
Die Trafostationen gehören zum Haus und können nicht entfernt werden. Wolfgang Skischally empfiehlt in solchen Fällen, den Schlafbereich möglichst weit vom Trafo entfernt zu positionieren. In extremen Fällen kann auch ein Umzug die einzige Lösung sein. Die rechtlichen Möglichkeiten sind begrenzt, solange gesetzliche Grenzwerte eingehalten werden.
Was man beeinflussen kann – und was nicht
In Mehrfamilienhäusern ist es wichtig, realistische Erwartungen zu haben. Wolfgang Skischally unterscheidet klar zwischen dem, was man kontrollieren kann, und dem, was man akzeptieren muss:
Beeinflussbar:
- Eigenes WLAN nachts ausschalten
- Eigene Geräte vom Netz trennen
- Position des Schlafplatzes optimieren
- Abstand zu gemeinsamen Wänden vergrößern
- Gezielte Abschirmung einzelner Wände
Nicht beeinflussbar:
- WLAN der Nachbarn
- Gemeinsame Stromleitungen
- Trafostationen im Gebäude
- Sendemasten in Sichtweite
- Elektrische Anlagen des Hauses
Der Experte Skischally von der Wellness Sanofit GmbH hilft dabei, die beeinflussbaren Faktoren zu optimieren und mit den nicht beeinflussbaren Faktoren realistisch umzugehen.
Mehrfamilienhäuser erfordern angepasste Strategien
Die Optimierung der elektromagnetischen Wohnsituation in Mehrfamilienhäusern erfordert andere Ansätze als im Einfamilienhaus. Skischally kennt diese Unterschiede und entwickelt Strategien, die zur Wohnsituation passen. Nicht alles ist möglich, aber vieles ist machbar. Wer die Grenzen kennt und gleichzeitig die Handlungsspielräume nutzt, kann auch in Mehrfamilienhäusern eine deutlich verbesserte Wohnsituation erreichen. Wolfgang Skischally begleitet diesen Prozess mit Realismus, Fachkenntnis und praktischen Lösungen.




